ADAS Entwicklung

Heckradarsensor für einen Automobilkonzern

Das Zusammenspiel von Fahrzeugsensorik und Verkehrsinfrastrukturdaten ist der entscheidene Faktor für die Entwicklung von Autonomefahrzeuge. Erste Grundbausteine für diese Technologie werden heute schon in Serienfahrzeugen eingesetzt und bieten dem Kunden umfangreichen Komfort und Sicherheitsfunktionen. Neben Kameras und Ultraschallsensoren stellt die Radartechnologie einen wichtigen Baustein dar. Durch im Fahrzeugheck angebrachte Sensoren in einer Master/Slave Topologie können zahlreiche Funktionen abgebildet werden, die das Risiko von Unfällen drastisch reduzieren und einen erhöhten Fahrkomfort für den Fahrer bieten. Dabei kann es sich um Funktionen handeln, die allein durch den Radarsensor abgebildet werden, oder sensorübergreifende Funktionen, die durch Sensorfusion mit beispielsweise Frontradar, Airbag Steuergerät oder Kamera realisiert werden.

Für automobile Anwendung stehen vier Frequenzbänder zur Verfügung: 24,00-24,25 GHz, 76-77 GHz, 77-81GHz und 21,65-26,65 GHz. Die meisten Systeme arbeiten im Frequenzband 24,00-24,25 GHz. Diese Sensoren haben allerdings eine schlechte Objektauflösung - insbesondere bei weiter entfernten Objekten - und eine zu geringe Bandbreite. In diesem Projekt soll daher ein 77Ghz Sensor mit einer verbesserten Objektdetektion entwickelt werden.